Am 15.08.2009 haben wir den Zoo in Wuppertal besucht.
Der Zoologische Garten Wuppertal eröffnete am 8. September des Jahres 1881 mit nur 34 Tieren, darunter einem Bären und einem Wolfspaar, zuallererst seine Pforten. Heute zeigt der Tiergarten auf einer Fläche von 24ha ungefähr 5000 Tiere in etwa 500 Arten. Er ist damit einer der ältesten und traditionsreichsten Zoos in Deutschland.
An einem Hang gelegen, geprägt von weiten Wiesenflächen, großen Teichen und einem alten Baumbestand zählt er zu den landschaftlich schönsten Anlagen seiner Art. Die großzügigen Tieranlagen und modernen Gebäude sind gefällig in die bestehende Landschaft eingefügt. Dank einiger herausragender Investitionen und Neubauten insbesondere in den letzten Jahren gehört der Zoo Wuppertal heute zu den modernsten Tierhaltungen in Europa.
Eine Vielzahl an Vögeln lebt in den Teichen des Zoos, ebenso in einer Freiflughalle und mehreren Volieren, u.a. auch Kolibris, die in Wuppertal zum ersten Mal überhaupt in einem europäischen Zoo gezüchtet wurden. Auch ein Aquarien- und Terrarienhaus gehört zum Zoo. Im Menschenaffenhaus, das zu den größten und modernsten Affenhäusern Europas zählt, sind Gorilla, Orang-Utan und Bonobo zu beobachten. Für die Affen gibt es ebenfalls neue, naturnahe Außenanlagen. Ein weiteres Affenhaus beherbergt eine besondere Rarität: Brillenlanguren.
Tiger und Leoparden, die zu den weiteren Attraktionen des Zoos gehören, werden hingegen noch im alten Raubtierhaus gezeigt. Der Besucher kann außerdem Kleinkatzen wie z.B. Sandkatzen, Oman-Falbkatzen und Schwarzfußkatzen beobachten. Auf einem sehr großen Gelände entstand eine gigantische Großkatzenanlagen: Auf 1 Hektar Grundfläche bietet die, einer afrikanischen Steppe mit verwitterten Felsformationen, nachempfundene Anlage Afrikanischen Löwen und Sibirischen Tigern eine beeindruckende Heimat.
Als jüngstes Projekt wurde im März 2009 die zweitgrößte Königspinguinanlage Europas eröffnet. Eine Besonderheit ist der 15m lange Acrylglas-Tunnel, der es den Besuchern ermöglicht, die Königs- und Eselspinguine auch unter Wasser zu beobachten.
Für uns Besucher war der Zoo zwar etwas unübersichtlich, da es zu dem Rundweg viele Abzweigungen und Seitenwege gibt, dennoch aber wirklich sehenswert und garantiert einen weiteren Besuch wert.