Am 05.07.2008 haben wir den Zoo in Osnabrück besucht.
Der Osnabrücker Zoo wurde 1936 als Heimattiergarten gegründet. In den inzwischen etwas mehr als 70 Jahren seines Bestehens hat er sich aber vom kleinen Tiergarten zu einem renommierten Zoo entwickelt. Heute leben dort auf ca. 20 ha Fläche etwa 2600 Tiere in 300 verschiedenen Arten.
Der Name „Waldzoo“, wie er auch manchmal genannt wird, ist dabei wirklich sehr passend, denn der Besucher kann sich hier neben dem „gewöhnlichen Zooambiente“ auch ein sehr großes Areal mit einer Waldkulisse anschauen, die zu jeder Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz hat. So gibt es z.B. den Wolfswald, ein riesiges in den Wald integriertes Gehege, in dem sich die Wölfe wie in freier Wildbahn bewegen und vor allem auch vor den Augen der Zoobesucher verstecken können. Für den Besucher wurden deshalb extra Beobachtungsstege errichtet. Diese, aus Holz gebauten Aussichtsplattformen, ragen weit in das Waldareal hinein und ermöglichen somit eine großartige Aus- und Übersicht.
Aber nicht nur dieser Zoobereich ist beeindruckend, sondern auch die „normalen“ Gehege. So wurden in den letzten 15 Jahren mit großem Aufwand die Haltungsbedingungen der Tiere verbessert, alte Anlagen vergrößert und neue gebaut.
Bei unserem Besuch war gerade der „Unterirdische Zoo“ im Bau , ein Labyrinth, in dem man faszinierende Einblicke in die Höhlen, Gangsysteme und Nester von unterschiedlichen Bodenbewohnern erhalten kann. Neben Präriehunden, Feldmäusen und Wanderratten erwarten den Besucher in Zukunft beispielsweise auch Feldhamster, Nackt- und Graumulle. Die Eröffnung soll im März 2009 stattfinden.
In Planung ist außerdem noch eine Afrika-Erlebniswelt namens „Takamanda“. Sie soll u.a. die Heimat für Schimpansen, Paviane, Hyänen, Mangaben, Pinselohrschweine, Bongos, Warzenschweine, Servale, Schakale, Mungos und weitere Tierarten werden.
Unsere schönsten Bilder findet ihr wie üblich in den Galerien, klickt dazu einfach auf das entsprechende Datum links in der Leiste.
Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung des Zoo Osnabrück.
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