Am 04.05.2009 haben wir während unseres Harzurlaubes auch den Zoo Aschersleben besucht.
Mit dem Motto „... einfach mal hintigern“ lädt der Ascherslebener Zoo zu einem Besuch in den hügeligen Waldpark ein. Die Anlage wurde 1973 im Naherholungsgebiet „Alte Burg“ gegründet. Das hügelige, zum Teil waldartige Gelände des Zoos umfasst ca. 10 Hektar und umschließt auch die letzten Überreste der Burg Aschersleben, die nunmehr umzäunt als Gehege für die im Zoo gehaltenen Uhus dienen.
Der Zoo oder auch manchmal Tierpark genannt, ist mit ca. 500 Tieren aus etwa 120 Arten besetzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Haltung von Affen und Katzenartigen, insbesondere auch im Hinblick auf die großzügige, etwa 2000 m² umfassende Freianlage mit Wasser, Hügeln und Beobachtungsplattform für Sibirische Tiger, die 2004 entstand. Hier wohnen zurzeit vier Tiger, darunter auch zwei weiße Exemplare.
Viele Gehege wurden nach der politischen Wende von 1989 modernisiert und umgebaut. Bereits 1997 entstanden dabei eine große Anlage für Ozelots und eine begehbare Vogelvoliere mit afrikanischen Trielen, Gabelracken und Waffenkiebitzen. Im Vogelhaus zeigen einige Papageienarten ihr buntes Gefieder, während auf den großen Wiesen Litschi-Wasserböcke und Grant-Zebras anmutig durch das Gelände ziehen. 1999 folgte eine 500 m² umfassende Jaguar-Anlage. Im Jahr 2000 konnte das naturnah gestaltete Gehege der Brillenbären mit einer Fläche von 1500 m² eröffnet werden.
Daneben gibt es noch ein Tropenhaus, in dem auch Stumpfkrokodile und Schlangen gezeigt werden. In den Nachttieranlagen wohnen Flughunde und nachtaktive Primaten. Das betretbare Außengehege der Totenkopfaffen gefiel uns besonders gut, ebenso wie das Tropen-Affenhaus mit freilaufenden Krallenaffen und Leguanen.
Unsere schönsten Bilder findet ihr wie üblich in den Galerien, klickt dazu einfach auf die entsprechenden Felder links in der Leiste.
Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung des Zoo Aschersleben.
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